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Datenquelle: Bundesnetzagentur – Ladesäulenregister · Stand 28.07.2026 · CC BY 4.0
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Praxis

Roaming: mit einer Karte an vielen Ladesäulen

Beim Tanken zahlt man an jeder Tankstelle direkt. Beim Laden ist das anders: Über „Roaming" kannst du mit dem Vertrag eines einzigen Anbieters an Säulen vieler verschiedener Betreiber laden. Das macht den Alltag deutlich einfacher.

Zwei Rollen: Betreiber und Anbieter

Im Ladenetz gibt es zwei Rollen. Der Ladepunktbetreiber (englisch CPO) baut und betreibt die Säule. Der Mobilitätsanbieter (englisch EMP/MSP) gibt dir Ladekarte oder App und rechnet mit dir ab. Beide müssen nicht dieselbe Firma sein.

Was Roaming verbindet

Über Roaming-Plattformen tauschen Betreiber und Anbieter die nötigen Daten aus – etwa zur Freischaltung und Abrechnung. Dadurch funktioniert deine Karte auch an Säulen, deren Betreiber du gar nicht kennst. Bekannte Roaming-Drehscheiben im Markt sind zum Beispiel Hubject (intercharge) und Gireve.

Vorteile

Worauf du achten solltest

Roaming ist bequem, kann aber teurer sein als das Laden direkt beim Betreiber der Säule. Die Preisgestaltung legt dein Mobilitätsanbieter fest; sie ist nicht Teil des amtlichen Registers. Vergleiche daher die Konditionen deines Anbieters und prüfe, ob sich für häufig genutzte Netze ein Direkt-Tarif lohnt. Manche Säulen erlauben zusätzlich Ad-hoc-Laden per Kreditkarte als Rückfalloption.

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